Kunst per Klick

Museen sind wunderbar. Sie sind wichtig und unverzichtbar als Orte, an denen Kunst und Kultur gesammelt, sichtbar gemacht und manchmal auch erklärt wird. Vor wenigen Tagen habe ich noch das Kunstmuseum Bonn besuchen können und mich von den expressionistischen Bildern August Mackes bezaubern lassen sowie rätselnd vor Werken Joseph Beuys’ gestanden. Als nächstes steht die Edvard Munch – Ausstellung der Frankfurter Schirn auf meinem Kulturprogramm, bevor sie am 28. Mai endet.

Ich bin nun bei weitem keine Kunstkennerin, vielmehr eine Banausin. Weiterlesen

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Weiße Ostern?

Meine Hände zitterten beim Fotografieren. Aber bevor die Sonne unterging, wollte ich die Blüten unseres Kirschgewächses noch festhalten, bevor sie morgen eventuell unter einer Schneeschicht verschwinden.

Soweit wird es hoffentlich nicht kommen. Aber wie auch immer das Wetter wird: Ich wünsche allen Leserinnen und Lesern dieses Blogs ein wunderschönes und erholsames Osterfest!

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Politik, Pathos, Präsident

Es ist vollbracht. Im zweiten Anlauf – nach 2010 – ist Joachim Gauck von der 15. Bundesversammlung zum Bundespräsidenten der Bundesrepublik Deutschland gewählt worden. Im ersten Wahlgang mit einer überragenden Mehrheit. Zwar gab es auch überraschend viele Enthaltungen, aber über diese wird nach dem heutigen Tag eh niemand mehr reden, abgesehen von den Linken vielleicht. Weiterlesen

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It’s “Boss-Time”

Der Boss ist zurück. Obwohl er eigentlich gar nicht weg war. Sein letztes Studioalbum “Working a a dream”, der Soundtrack zu Obamas Amtsantritt, erschien 2009 und war verbunden mit einer Welttour, die den wohl populärsten Rockstar der letzten Jahrzehnte auch auf deutschen Bühnen brachte. 2010 erschien unter dem Titel “The Promise: The Darkness on the Edge of Town Story” eine CD/ DVD-Box mit einer remasterten Version des Albums “Darkness on the Edge of Town” (1978) sowie einer Vielzahl bisher unveröffentlichten Materials aus den 1970er Jahren.

Für den gemeinen Fan war die Zeit bis zum nächsten Studioalbum daher nicht schwer zu überbrücken. Nun ist es seit einer Woche auf dem Markt. Es heißt “Wrecking Ball” (Abrissbirne) und ist wohl das Beste, was Springsteen seit geraumer Zeit zuwege gebracht hat.

Er ist wütend und enttäuscht. Enttäuscht von Obama und all’ den Hoffnungen, die in den US-Präsidenten gesetzt wurden. An dessen Messias-ähnlicher Überhöhung Springsteen aber auch selbst, durch Auftritte im 2008er Wahlkampf des Demokraten und während der Inauguration Obamas, seinen Anteil hat. “I been knocking on the door that holds the throne [...] The road of good intentions has gone dry as a bone”. So klingt es in der ersten Singleauskopplung “We take care of our own”. Ein Lied, das von Teilen wieder genauso missverstanden wird wie seinerzeit “Born in the USA”.

Seine Wut über das verkommene Banken- und Finanzsystem, das die Großen laufen lässt, während die Kleinen für deren Verbrechen bluten müssen, schimmert in den folgenden Liedern immer wieder durch. “Gambling men rolls the dice, working man pays the bill”, “Up on banker’s hill the party’s going strong” (Shackeld and drawn) oder “Send the robber barons straight to hell, The greedy thieves who came around and ate the flesh of everything they found. Whose crimes have gone unpunished now who walk the streets as free men now” (Death to my hometown).

Dass Springsteen sich dabei immer wieder auf die Seite des kleinen Mannes schlägt, sich mit ihm identifiziert, den Blue-Collar Worker als Opfer stilisiert, mag dem ein oder anderen befremdlich erscheinen. Springsteen, der Multimillionär. Aber diese Parteinahme ist kein neues Phänomen, sondern zieht sich durch das gesamte Springsteen’sche Werk und ist gleichzeitig wohl einer der wesentlichen Gründe für seinen anhaltenden Erfolg.

Trotz der Wut und Hoffnungslosigkeit, ist “Wrecking Ball” kein trauriges Album. Dies liegt vor allem an der kraftstrotzenden Musik. Es wird nicht gespart am Einsatz von Schlagzeug und lauten Bläsern. Wem die Bob Seeger-Sessions gefielen, der kommt spätestens in “Death to my hometown” voll auf seine Kosten. Musikalische Einfallslosigkeit kann man dem Boss wirklich nicht vorwerfen, sogar eine weibliche Rappeinlage gibt es in “Rocky Ground”. Im Gegensatz zur letzten Platte, werden die Lieder von “Wrecking Ball” auch live ordentlich abgehen!

Ein letztes Mal dürfen wir auch den verstorbenen Saxophonisten “The Big Man” Clarence Clemons hören. In “Land of Hope an Dreams”, einem Lied, das Springsteen bereits 1999 schrieb. Er wird fehlen, insbesondere bei der im Sommer folgenden Tournee.

Aber Springsteen wäre nicht Springsteen, wenn er uns nicht auch die Hoffnung auf bessere Zeiten geben würde. “Now the morning sun, the morning sun is breaking”, heißt es am Ende von “This Depression”.

“Hard times come and hard times go.” So brutal einfach ist es.

Tracklist “Wrecking Ball”

1. We take care of our own
2. Easy money
3. Shackeld and drawn
4. Jack of all trades
5. Death to my hometown
6. This depression
7. Wrecking ball
8. You’ve got it
9. Rocky ground
10. Land of hope and dreams
11. We are alive

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Der macht Sinn

Die deutsche Singer-Songwriterszene ist derzeit mächtig in Bewegung, nachdem sie jahrelang in einem komatösen Zustand vor sich hinvegetierte. Philipp Poisel, Florian Ostertag, Moritz Krämer, Max Prosa; um nur einige wenige zu nennen. Wunderschön melancholisch zupfen sie an ihren Gitarren und verzweifeln an sich, der Liebe und der Welt.

Norman Sinn hingegen kommt aus der Hip Hop-Szene, Weiterlesen

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Schmallenberg – so viel mehr als ein Virus

Es ist an der Zeit eine Lanze zu brechen für eine Stadt, die in den letzten Wochen und Monaten zwar europaweit bekannt geworden ist, aber in einem anderen Zusammenhang als sich das viele Einheimische gewünscht hätten.

Aktuell weiß weder die Öffentlichkeit noch die Wissenschaft was es mit diesem neuen Virus so ganz genau auf sich hat, das Schafe und Rinder befällt und vor allem für die ungeborenen Lämmer und Kälber verheerende bis tödliche Folgen haben kann. Von Deutschland breitete sich das Virus über die Niederlande nun auch bis nach Großbritannien aus. Es wird allen bisherigen Erkenntnissen nach von Insekten, so genannten Gnitzen, übertragen und soll nach Auskunft des Friedrich-Löffler-Instituts kein Risiko für den Menschen darstellen. Aber einen Namen hat es: Schmallenberg-Virus. Hier wurde es zum ersten Mal an einem Tier festgestellt. Sonst hat das Virus nichts mit dem Ort zu tun. Weiterlesen

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Was, wenn Prantl eine Frau wäre?

Das ist sie wieder. Die Debatte um die Frauenquote. Diesmal wurde sie aber nicht angestoßen von Oppositionspolitikerinnen oder Unternehmerinnnen, sondern von denen, die uns Bürgern normalerweise über ebensolche Debatten informieren. Die Rede ist von über 300 Journalistinnen, die einen Brief an zahlreiche Chefredakteure, Verleger und Intendanten der ganzen Republik versandt haben, in dem sie eine Frauenqu0te von 30% in den Führungspositionen der deutschen Redaktionen forden. Weiterlesen

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